Illegale Ferienvermietung

Am 8. August wurde von der Regierung der Balearen ein neues Gesetz verabschiedet welches die Vermietung von Ferienwohnungen in Mehrfamilienhäusern „unter einem Zeitraum von vier Wochen“ mit sofortiger Wirkung verbietet, auch die Vermarktung über Internetportale ist strafbar. Das balearische Tourismusministerium hat ein hartes Vorgehen gegen illegale Anbieter angekündigt. Das neue Regelwerk erleichtert den Inspektoren die Arbeit. So muss der Besitzer eines Apartments im Fall von einer Mietdauer von weniger als 30 Tagen nachweisen, dass es sich bei seinen Gästen nicht um Urlauber handelt. Die Vermietung von Apartments an Touristen ist bislang nicht erlaubt. Im Fall von Ferienhäusern muss eine Lizenz des Tourismusministeriums vorliegen. Besitzer von Apartments, die diese an Urlauber vermieten, müssen laut Landesregierung mit Geldbußen zwischen 20.000 und 40.000 Euro rechnen.

Den großen Portalen wie Airbnb oder FeWo-Direkt, die bislang in der gesetzlichen Grauzone agierten, wurde nun eine Frist gesetzt, um ihr Angebot an das neue Regelwerk anzupassen. 30 Portale seien angeschrieben worden. Die Vermietung von Apartments an Urlauber ist nicht erlaubt, offeriert werden dürfen nur Ferienhäuser – Fincas, Doppelhaushälften, mit einer Lizenz des balearischen Tourismusministeriums. Im Fall von Verstößen drohten Geldbußen zwischen 40.000 und 400.000 Euro, heißt es. Man schicke den Portalen auch Screenshots ihrer Seiten mit nicht zulässigen Angeboten. Um beispielsweise genervten Nachbarn Anzeigen zu erleichtern, wurde eine E-Mail eingerichtet. Anonyme Anzeigen seien jedoch nicht zulässig. Geplant sind außerdem ein Online-Formular sowie auch eine App, mit der sich die Legalität von Ferienwohnungen überprüfen lasse. Prinzipiell sieht das Regelwerk zwar in Zukunft auch die Zulassung von Apartments zur Ferienvermietung vor. Doch Lizenzen sollen erst nach Ablauf eines Moratoriums von einem Jahr gewährt werden. 

Mit der Veröffentlichung des geänderten balearischen Gesetzes im balearischen Gesetzblatt (BOIB) ist am 1.8. außerdem das angekündigte Moratorium für neue Lizenzen zur Ferienvermietung in Kraft getreten. Die Inselräte auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera und die Gemeinden haben nun bis zu einem Jahr Zeit, um zu entscheiden, in welchen Zonen überhaupt Wohnungen an Urlauber vermietet werden dürfen.

Viele private Anbieter von Ferienwohnungen haben bereits ihre Anzeigen aus den Internetportalen aus Angst vor den hohen Strafen gelöscht.

Kompakt

-Vier auf dem Placa Europa in Es Pujols abgestellte Roller brannten um vier Uhr morgens ab, die Polizei geht von Brandstiftung aus.

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Foto: Formentera Avui

-Bei Umfragen unter Touristen werden an erster Stelle die hohen Preise auf der Insel bemängelt. 

-Die Müllentsorgungsstelle (Deixelleria) im Industriegebiet wird durchschnittlich 39 Mal pro Tag privat genutzt. Auch der Service Möbel und Elektrogeräte am Haus abholen zu lassen wird häufig in Anspruch genommen. Dieser Dienst ist auch kostenlos, ein Anruf genügt.

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Foto: Diario de Ibiza

-Arrivederci Carabinieri

Mit dem Augustende fahren viele italienische Urlauber wieder nach Haus, so auch die beiden Carabinieri, die die örtliche Polizei unterstützt haben.

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Foto: Diario de Ibiza

Die Schildkröte Cannoli

Vor einigen Tagen beobachteten italienische Segler von ihrem Boot in der Nähe von San Antonio, Ibiza eine Schildkröte, die sich in einem Tau verfangen hatte. Das Tier blutete stark am Kopf und so riefen sie den Notruf 112 an. Der Seenotrettungsdienst schickte eines ihrer Boote um der 23 kg schweren Schildkröte zu helfen und sie in den Hafen von San Antonio zu bringen. Dort wartete bereits ein Helferteam. Ein Angelhaken hatte sich im Maul des Tieres verhakt. Wegen der Schwere der Verletzung entschied man, das Tier mit einem Schiff der Balearia nach Palma de Mallorca zu bringen, wo es dann tierärztlich versorgt wurde.

Nun erholt sich „Cannoli“ im Aquarium von Palma von ihrer anstrengenden Rettungsaktion.

 

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Foto: Diario de Ibiza

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Eine schöne Woche, liebe Grüße von der Insel      Monika

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Schlechte Geschäfte

Die Geschäftsleute Formenteras klagen über eine schlechte Hochsaison. Die PIMEF, das ist der Verband kleiner und mittlerer Unternehmen in Formentera, erklärte dass die Touristen in diesem Sommer weniger Geld für Einkäufe und Restaurantbesuche ausgeben. Schuld darin sei, dass viele Urlauber nur für einen Tag nach Formentera kommen und alles was sie benötigen bereits dabei haben. Es fehlen die Touristen, die für längere Zeit und mit Ruhe nach Formentera kommen.

Tatsächlich ist es tagsüber in den Hauptorten und Stränden so voll, dass man gar keine Lust mehr hat irgendwohin zu fahren. Am Abend sind die Bars und Restaurants nur mäßig besucht.

Strandbude für Yachtis

Bereits zum dritten Mal wurden in den Illetas private Einrichtungen im Stil einer kleinen Strandbude  von den Besatzungen von zwei Yachten aufgebaut. Es handelte sich um die Yachten „Kismet“ mit 95 Metern Länge und „Titania“ mit 71 Metern Länge. Aufgebaut wurden auf 30 Quadratmetern ein großer Sonnenschutz, 12 Liegestühle, 5 Sonnenschirme, 2 Sessel und auf weiteren 40 Quadratmetern entstanden ein Zelt, ein Cateringtisch, zwei Sessel ein Sonnenschirm, Surfbretter, Handtücher und Cremes. Das ganze wurde zum Schutz der Privatsphäre mit Holzbrettern umrandet.

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Foto: Diario de Ibiza

Endlich Regen

Während der Hitzewelle in der vergangenen Woche wünschte sich jeder nur Abkühlung oder Regen.                                                                                                                                        Am Mittwochabend gab es dann alles, Sturm, Regen, heftige Gewitter, eine Abkühlung auf 20 Grad. 75,5 Liter Regen und 3000 Blitze zwischen Ibiza und Formentera wurden gemessen. Es erwischte die Besucher des Marktes auf La Mola, die Straßen wurden buchstäblich in Windeseile unpassierbar. Motorroller mussten am Straßenrand geparkt werden, der Regen war so heftig, dass man nirgendwo Schutz fand. Zahlreiche Trockenmauern stürzten ein und Bäume wurden entwurzelt. Das größte Chaos herrschte allerdings auf dem Meer. Böen mit 77 Stundenkilometern verwandelten die Cala Saona in einen Yachtsalat. 8 Boote wurden auf den Strand oder die Felsen getrieben. Viele suchten auch Schutz im Hafen von La Sabina. Ein Segler wurde an die Kaimauer gedrückt, an der die Autofähren anlegen und sank dort. Am Donnerstagabend wurde das Boot dann geborgen. Bis dahin war der Hafen für die Autofähren gesperrt. Zu Schaden kam Gott sei Dank niemand. Bis heute sind immer noch teilweise die Telefonnetze gestört.

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Fotos: Diario de Ibiza

Fäkalien in Es Pujols

Gestern Abend traten in Es Pujols Fäkalien aus den Kanaldeckeln aus. Restaurantbesucher und Bummler wurden erheblich von dem Gestank belästigt. Man geht davon aus, dass nach den starken Regenfällen zur Wochenmitte die Kanalisation überlastet war.

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Foto: Diario de Ibiza

Wälderreinigung

Formenteras Regierung ist durch die 3 Brände auf den katastrophalen Zustand der Wälder aufmerksam geworden. Die abgestorbenen Bäume und Äste sind ein regelrechtes Pulverfass für Feuer. Man will einen Aktionsplan aufstellen, der Reinigung und Wiederaufforstung berücksichtigen soll.

Allein im Gebiet der Cala Saona gibt es 30 Hektar Wald. Problematisch gestaltet sich die Säuberung von Waldgebieten, die in Privatbesitz sind. Hier will die Gemeinde den Eigentümern Hilfestellung gewährleisten.

Sa Senieta

Die Gemeinderegierung hat für 2,5 Millionen Euro die Finca Sa Senieta in San Francisco gekauft. Ursprünglich wollten es die Eigentümer für 3 Millionen Euro verkaufen.  Das alte Bauernhaus liegt oberhalb des Kreisverkehrs am Ortseingang von San Francisco in der Calle Pla del Rei. Das Gebäude ist ein altes traditionelles Bauernhaus, welches nach seiner Restaurierung öffentlich genutzt werden soll.

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Die „neuen Besitzer“ Foto: Diario de Ibiza

Viele Grüße von der Insel                Monika

 

 

 

 

 

 

 

3. Feuer in zwei Monaten

Es brannte wieder im Gebiet Cala Saona, wieder nachmittags bei starkem Wind. Dieses Mal verbrannten 5,1 Hektar Land. Am letzten Dienstag gegen 15.30 Uhr war das Feuer an der Hauptstraße zur Cala Saona, an dem Weg der zur Punta Rasa führt, ausgebrochen. 200 Gäste und 100 Mitarbeiter des Hotels Cala Saona und Anwohner von 10 Privathäusern wurden evakuiert. Während der Löscharbeiten entdeckten Arbeiter des Hotels noch zwei weitere Feuerherde 200 Meter vom Hotelgebäude entfernt. Feuerwehr, Polizei, drei Hubschrauber, drei Flugzeuge und zahlreiche freiwillige Helfer brauchten bis 19.30 Uhr um das Feuer zu stabilisieren. 23 Hilfskräfte verbrachten die Nacht vor Ort um ein weiteres Aufflammen zu verhindern. Dieses Mal geht man mit hoher Wahrscheinlichkeit von Brandstiftung aus. Insgesamt wurden bei den drei Feuern in der Zeit Mai bis Juli 30 Hektar Land verbrannt, das entspricht 300.000 Quadratmetern.

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Die Fotos sind aus: Diario de Ibiza

546 „Falschparker“ in 15 Tagen

Seit Anfang Juli wird das Ankern in Gebieten mit Posidoniawiesen vor Formentera überwacht. Speziell hat man das Augenmerk auf größere Schiffe zwischen 15 und 110 Metern Länge. 546 Mal mussten die Schiffsführer ihren Liegeplatz verändern, da sie in Posidoniagebieten geankert hatten.

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Die Dynasti ankerte als erstes Boot der Saison über Posidonias

Erfolgreiche Adoption

44.000 Quadratmeter Posidoniawiese wurden bislang von Privatpersonen und Firmen seit Beginn des Projekts adoptiert. Über die Webseite https://www.saveposidoniaproject.org/es können Interessierte für einen Euro einen Quadratmeter Posidonia adoptieren.

Seepferdchen

Der Biologe Manu San Felix, Besitzer der Tauchschule Vell Mari im Hafen La Savina, hatte vor einem Jahr eine Initiative zum Schutz der Seepferdchen ins Leben gerufen und auch Sponsoren gefunden. Nun gibt es seit Anfang Juli in den Geschäftsräumen der Tauchschule ein Aquarium für die Aufzucht von Seepferdchen, speziell für die Rasse der Hippocampus guttulatus. Zum Ende des Sommers soll es Nachwuchs geben. Alle mehr als 30 Seepferdchenarten weltweit gelten als in ihrem Bestand gefährdet. Als Ziel des Projekts sieht Manu die Wiederansiedlung der Seepferdchen in den Posidoniagebieten der Balearen.

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Ein schönes Wochenende, sonnige Grüße       Monika

 

 

Insel zu verkaufen

Eigentlich wollte die Inselregierung Formenteras die Insel Espalmador kaufen und unter einen besonderen Naturschutz stellen. Leider sind die Preisverhandlungen gescheitert und die Insel steht weiterhin für 22 Millionen Euro zum Verkauf. Die Eigentümer, Norman Cinnamond und seine Schwester Rosy boten bereits 2015 S’Espaldmador für 24 Millionen Euro an. Ein Privatinvestor wird nun gesucht, was sich bei den Schutzauflagen sicherlich schwierig gestalten wird. S’Espalmador gehört zum Naturpark der Salinen Ibizas und Formenteras, sie ist durch das Küstengesetz geschützt, ist als Naturgebiet mit besonderem Schutzinteresse deklariert und gehört zum ZEPA Gebiet (Bereich für besonderen Schutz von Vögeln).

Schon wieder Großfeuer

Am Mittwoch brach das zweite größere Feuer im Gebiet Cala Saona aus, fast an der selben Stelle, an der es bereits am 20. Mai ein Großfeuer gab. Gegen 16.30 Uhr rief ein Anwohner die Notrufnummer 112 an, um ein Feuer zu melden, welches er unter einer großen Pinie gesehen hatte, am Anfang der Straße zur Mülldeponie, hinter dem Solarpark. Das Feuer verbreitete sich, begünstigt durch den starken und böigen Nordostwind extrem rasch aus. Drei Löschfahrzeuge, zwei Helikopter und zahlreiche Bodenkräfte waren im Einsatz. Gegen 23.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand, auch gab es keine größeren Sachschäden. Sieben Häuser wurden während des Einsatzes evakuiert, zwei waren dem Feuer bedenklich nahe. Am Donnerstag waren 22 Mitarbeiter des Katastrophenschutzes vor Ort, um das Gelände zu beobachten und feucht zu halten. Am Samstag brach das Feuer dann kurzfristig neu aus, konnte aber schnell gelöscht werden. Diesmal verbrannten 10,2 Hektar Land. Die Brandursache ist nicht bekannt, Fachleute der Seprona (das ist jene Spezialeinheit der Guardia Civil, die für Natur- und Tierschutz zuständig ist) forschen bis heute ohne Erfolg.

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Fotos: Diario de Ibiza

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Posidonia, Yachten etc.

Die Firma Solrac Plus kontrolliert seit dem 1.7. (geplant war der 1.6.) unter anderem das Ankerverhalten der Schiffe zwischen der Cala Sahona und Es Calo. Ibiza und Formentera teilen sich in diesem Jahr 6 Boote (Schlauchboote mit 50 PS Motoren). Der Einsatz endet am 30. September. Bereits in der ersten Woche gab es die ersten Probleme, es waren lediglich zwei der sechs Boote im Einsatz, zwei lagen im Estany Peix an einer Boje vor Anker. Einige Bootsbesitzer, die vor den Illetas ankern und sich über den Verbotsbereich informieren wollten, versuchten mehrfach vergeblich den eigens dafür eingerichteten Kanal 68 zu erreichen. Auch das Umweltamt Formenteras reagierte verärgert über das Verhalten der Firma Solrac, die für ihren Auftrag 176.968 Euro kassiert.

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Foto: Periodico de Ibiza

Mehr zum Thema Umweltschutz, am Samstagabend wurde ein großer Teil, insgesamt 300 Meter, des Illetasstrandes für Badegäste gesperrt, da sich ein großflächiger Treibstoffteppich gebildet hatte. Aus einem der Hunderten von Booten, die vor den Illetas ankern, waren große Mengen Sprit ausgelaufen, der Verursacher ist nicht bekannt.

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Der betroffene Strandabschnitt

Neues Hafendesign

Der Hafenbereich soll zwischen 2018 und 2019 komplett umgestaltet werden. Die Hafenverwaltung der Balearen kalkuliert für dieses Projekt 6,6 Millionen Euro. Es sollen Fußgänger- und Radlerzonen entstehen. Die mittlerweile über 2 Millionen jährlichen Besucher La Savinas machen eine Umstrukturierung dringend erforderlich, um eine komfortable Benutzung zu gewährleisten. Hauptsächlich geht es um den Bereich zwischen den Hotels Bellavista/Bahia und den Liegeplätzen für Privatboote. Es haben bereits mehr als zehn Firmen ihre Pläne und Kostenvoranschläge eingereicht.

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Foto: Periodico de Ibiza

Liebe Grüße aus dem 32 Grad heißen Formentera     Monika

Verbote und Einschränkungen

Am 1. Juli startete die Inselregierung ein Pilotprojekt zur Regulierung des Zuganges zum Leuchtturm des Cap de Barberia. In der Zeit vom 1. Juli bis 15. September endet die Zufahrt zum Leuchtturm am Kilometer 6,5 auf einem Parkplatz der 60 Autos und 100 Motorrollern Platz bietet. Von dort geht’s die immerhin noch restlichen 2 Kilometer zu Fuß weiter. Radfahrer haben uneingeschränkten Zugang. Auf diese Weise soll dem Massenandrang in dem Naturgebiet entgegengewirkt werden. Im Jahr 2001 hatte der Film Lucia und der Sex von Julio Medem, der teils am Cap gedreht wurde, den Spot bekannt gemacht. Seitdem ist der Leuchtturm zum einem Pilgerort für Nostalgiker und Romantiker geworden. Der Sonnenuntergang ist phenomenal. Jedes Jahr kommen mehr Besucher, es entstanden illegale Verkaufsstände für Cocktails und andere Dinge, der zurückgelassene Müll verschandelte den Ort.

Am Samstag, dem ersten Tag der neuen Regelung, war kein traditionelles Strandwetter, der Himmel war grau und die Temperaturen luden nicht unbedingt zum Baden ein. Entsprechend groß war der Andrang, den Leuchtturm zu besichtigen. Es gab einige negative Stimmen zu diesem Projekt, aber im Großen und Ganzen sollen, so die Parkwächter, die meisten den Ausflug sogar genossen haben.

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Foto: Formentera Avui
Cap 2
Foto: Formentera Avui
Cap 3
Die Parkwächterinnen Foto: Formentera Avui
Cap 4
Foto: Formentera Avui

 

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So sah es bislang am Cap aus Foto: Diario de Ibiza

Hafen

Seit dem 28. Juni gibt es eine neue Regelung für die Einfahrt in den Hafen mit Fahrzeugen. Zwischen 11 und 13 Uhr und 19 und 21 Uhr dürfen lediglich Fahrzeuge in die Hafenzone, die mit einer Autofähre abreisen. Grund dafür ist der begrenzte Parkraum. Das Verbot gilt auch für die Transportunternehmen, die Pakete von oder zu den Schiffen bringen. Das Fahrzeug muss auf dem großen Hafenparkplatz am Leuchtturm geparkt werden.

Hafen
Foto: Diario de Ibiza

Hunde, Pferde und Kite Surfer

Die Inselregierung hat auch ein paar neue Gesetze erlassen, unter anderem ist jeglichen Haustieren, wie Hunden oder Pferden, die Benutzung der Strände ganzjährig verboten. Der Strandzugang ist lediglich in der Zeit bis 9 Uhr morgens und ab 8 Uhr abends erlaubt. Bislang galt diese Regelung nur im Sommerhalbjahr. Diese seltsame Regelung hat zu Unverständnis bei der Inselbevölkerung gesorgt, die besonders in den Wintermonaten mit ihren Hunden oder Pferden gerne den Strand nutzen.

Auch die Kite Surfer sind nicht gerne gesehen an den Stränden, sie dürfen nur im Winter an den Strand, im Sommer heißt es einen Abstand von mindestens 200 Metern zur Küste einzuhalten.

Liebe Grüße von der Insel                                 Monika

 

 

Hafengebäude fertig

Das neue Hafengebäude ist soweit fertiggestellt, die Kassen der Fährgesellschaften sind auch wieder zurück im alten Bereich. Die Hafenbehörde der Balearen hat außerdem im Innen- und Außenbereich des Gebäudes den Betrieb von 11 Geschäften erlaubt. Angeboten werden sollen hauptsächlich Sonnenbrillen, Badeartikel und Kosmetika. Die Verkaufsstände bestehen aus Holzmodulen und werden Ende Oktober wieder abgebaut. Ein Stand ist bereits belegt von der Firma Ibiza Aloe. In den nächsten Tagen, der Termin ist noch nicht bekannt, wir im Obergeschoss des Gebäudes ein peruanisches Restaurant eröffnet.

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Der neue Kassenbereich
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Cafeteria

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einer der neuen Verkaufsstände
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das neue Restaurant im ersten Stock

Haie

Ein vier Meter langer und toter Hai trieb am vergangenen Samstag in der Nähe des Hafens La Savina. Der Meeresbiologe Manu San Félix vermutet dass der Hai bereits seit vier oder fünf Tagen tot war, er hatte sich in einem Fischernetz verfangen. Es handelt sich um ein Exemplar der Gattung ‚Hexanchus griseus‘, bekannt als Stumpfnasen-Sechskiemerhai. Namensgebend sind die sechs Kiemenspalten, die alle vor dem Ansatz der Brustflosse liegen und von vorn nach hinten immer kleiner werden. Die Haie sind nachtaktive, langsame Schwimmer, sobald sie sich in einem Fischernetz verfangen, sterben sie schnell, da sie für die Atmung Bewegung benötigen. San Félix berichtet, dass er in den 25 Jahren, seit er auf der Insel lebt, in jedem Frühjahr/Frühsommer tote Haie dieser Rasse findet. Von den Haien geht keine Gefahr aus, und im Mittelmeer sind bereits 99% der Population durch die Fischerei ausgerottet. Vor 50 Jahren waren die Haie im Mittelmeer sehr verbreitet, aber heutzutage sind sie fast verschwunden.

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Foto: Wikipedia

 

Am gleichen Tag wurde ein englischer, 82 Jahre alter Tourist in Ibiza im Krankenhaus behandelt, der in der Playa den Bossa von einem Fisch gebissen wurde und sich eine ca. 5 cm große Wunde zuzog. Welcher Fisch den Mann gebissen hat, war und ist unklar. Nun berichten englische Medien, der Mann sei von einem Blauhai angegriffen worden. Ferner kommt aus England die Kritik, man habe keinerlei Schutzmaßnahmen gegen die Haiattacken unternommen und Schutzwälle errichtet. Die Playa den Bossa ist ein von Engländern stark frequentierter Strandabschnitt Ibizas

Brutale Hundemorde

Zurzeit untersucht die Polizei den gewaltsam herbeigeführten Tod zweier Hunde verschiedener Besitzer in der Zone Es Ca Mari. Einer der Besitzer fand die Tiere in einem Stall auf seinem Grundstück. Beide Tiere wurden brutal erschlagen. Der Tierarzt in La Sabina, Wolfram Heissenberg hatte die Tiere untersucht und identifiziert, beide hatten einen Chip. Die Acción Francisco und der Tierarzt überzeugten die Besitzer Anzeige bei der Polizei zu erstatten, damit endlich der Täter gefunden wird. In der Vergangenheit sind mehrfach Hunde misshandelt und getötet aufgefunden worden. Bislang hatte aber keiner der betroffenen Tierbesitzer die Polizei eingeschaltet. In den sozialen Netzwerken fand die Berichterstattung rege Anteilnahme. Die Polizei geht davon aus, den Täter in Kürze zu stellen, da eine Person sich mit Taten dieser Art gebrüstet haben soll.

3 Monate Sommerferien

Heute am 23. Juni ist auf den Inseln der letzte Schultag. Ab morgen beginnen dann die drei monatigen Sommerferien. Mitte September fängt dann das neue Schuljahr an.

Dicke Schiffe

Zurzeit ist die größte Segelyacht der Welt vor Formenteras Küsten zu sehen. Die Yacht mit dem schlichten Namen „A“ gehört dem russischen Milliardär Andrei Melnichenko. Sie ist 143 Meter lang und die drei Masten sind 90 Meter hoch, sie wurde von einer Kieler Werft gebaut, Designer Philippe Starck hat daran mitgewirkt. Sie soll schätzungsweise etwa 400 Millionen US Dollar gekostet haben. Melnichenko besitzt bereits eine Motoryacht, die auch den Namen A trägt. Der Name A soll gewählt worden sein, damit die Schiffe nicht nur im Größenvergleich ziemlich weit oben stehen, sondern auch in offiziellen Registern, die nach Alphabet sortiert sind.

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Foto: Ibiza Heute
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Foto: Ibiza Heute

 ein schönes Wochenende, sonnige Grüße von Monika

 

 

 

 

Linea Verde App auch für Formentera

Formentera ist seit kurzem der Initiative Linea Verde angeschlossen. Man hat die Möglichkeit über einen App der Gemeinde Unzulänglichkeiten bezüglich Straßen, Wegen, Beleuchtung, Müllcontainern, Straßenreinigung, Bussen, Papierkörben, Kinderspielplätzen und Aufladestationen für Elektrofahrzeuge zu übermitteln. Wer den App auf seinem Handy hat, braucht lediglich sein GPS aktivieren und wird dann geortet. Es besteht die Möglichkeit ein Foto hinzuzufügen und einen kurzen Text über das bestehende Problem zu verfassen. Die Beschwerden werden dann im Rathaus bearbeitet. Bereits in den ersten Tagen gab es 560 eingereichte Unzulänglichkeiten.

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Zugang zu den Illetas

Der Zugang zu den Illetas wurde in diesem Jahr auf 384 Auto und 1.132 Motorräder limitiert. Für Fußgänger, Fahrräder und Elektrofahrzeuge ist der Zugang zu dem geschützten Gebiet kostenlos. Die Preise haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert und liegen zwischen 2, 3 und 4 Euro für Motorräder und zwischen 4, 5 und 6 Euros für Autos entsprechend der Saisonzeit. 13 Parkplätze stehen in dem Naturschutzgebiet zur Verfügung.

Riesenfisch

Spaziergänger fanden an der Calo des Mort einen 1,3 Meter langen und 10 Kilo schweren Tintenfisch, der kurz darauf starb.  Normalerweise werden hiesige Exemplare bis 60 cm lang.

Das ist der Finder des Tintenfisches, Marc Rigau

Foto: Diario de Ibiza

Schlangen

In La Mola wurden in 2 Monaten 201 Schlangen in 150 Fallen gefangen. Die Tiere gingen alle in dem Gebiet Torrent Fondo de la Mola in die Falle. 40% des untersuchten Mageninhalts bestand aus Eidechsen. Zum Glück breiten sich die Schlangen in Formentera nur langsam aus und leben ausschließlich in diesem Gebiet in La Mola. In anderen Teilen der Insel wurde bislang nichts gefangen. In Ibiza im Gebiet des Ortes Jesús ging im Mai eine Schlange in eine Falle, die 1,82 Meter lang war und 1.442 Gramm wog.

Sand für den Strand

In Es Pujols hat die Gemeinderegierung einen Strandabschnitt mit Sand auffüllen lassen, der im letzten Herbst von den starken Regenfällen bis auf den Stein blank gespült wurde. Die Anwohner von Es Pujols haben darüber ihre Zufriedenheit zum Ausdruck gebracht.

Massenhaft Massen

Am Donnerstag kamen in Ibiza gleichzeitig zwei Kreuzfahrtschiffe mit tausenden Passagieren an. Gegen neun Uhr verließen 4500 Personen die Costa Fascinosa und ca. 2000 die Aida Aura. Auf der anderen Seite des Hafens hatten am Vorabend die Duque de Alba und die Silver Spirit mit ca. 540 Passagieren angelegt. Die Kreuzfahrttouristen werden nach dem Prinzip, „dieser Bus zum Formentera Anleger, dieser nach San Antonio“ etc verteilt. 50 Autobusse standen zur Verfügung. Viele Gäste bevorzugen aber auch das Taxi für eine individuelle Tour über die Insel. Problem war nicht das Chaos, sondern vielmehr das gleichzeitige Eintreffen der Busse, Taxen- und Personalmangel. Hunderte standen am Taxenstand und warteten auf Fahrzeuge. Die Stadt Ibiza war stellenweise unpassierbar durch die Menschenmassen. Am 9. August erwartet der Hafen Ibiza die Ankunft von 4 großen Kreuzfahrtschiffen.

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Foto: Diario de Ibiza
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Foto: Diario de Ibiza

In La Sabina spielt sich täglich ähnliches ab, zwar der Insel angepasst in kleinerem Rahmen, aber es reicht für das Chaos schlechthin. Die Tagesausflügler aus Ibiza und Denia fluten den kleinen Hafen und stehen in Schlangen, um Fahrräder, Autos und Roller anzumieten. Später dann auf der Inselhauptstraße behindern die Touristen dann den ohnehin schlecht fließenden Verkehr, da sie in Nichtkenntnis ihres Fahrzieles plötzlich stehen bleiben um Karten zu lesen oder Passanten nach Strandtips zu befragen. Rund um die Salinen kann man Fußgänger mit Kinderwagen, Regenschirmen, zum Schutz gegen die Sonne beobachten, die überlegen, ob der nächste Strand entlang des Estany Pudent oder an der Hauptstraße zu finden ist. Gegen Abend ist der Spuk dann vorbei und die Insel findet ein wenig Ruhe, ……bis zum nächsten Tag.

In diesem Sinne, einen schönen restlichen Sonntag, liebe Grüße von der Insel       Monika

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Die Fähre nach Denia, momentan verkehrt das Schiff nur am Wochenende
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Die Passagiere nach Denia, der Weitwinkel meines Telefons reichte nicht aus, um die Schlange in der vollen Länge zu zeigen.

Großfeuer, Hotel geräumt

Gestern brach gegen 14 Uhr am Cap de Barberia ein Feuer aus, das 14 Hektar Wald verbrannte. Das Feuer entstand an einem Privathaus, Venda des Cap 6.786, an einem Weg zwischen der Zufahrt zur Mülldeponie und der Punta Rasa.

Der Eigentümer des Hauses, ein Franzose, der seit 30 Jahren dort seinen Zweitwohnsitz hat, war gegen viertel nach eins mit seinem Fahrrad zum Einkaufen gefahren. Als er nach ca. 45 Minuten zurückkam, bemerkte er, dass es auf seinem Grundstück an zwei Stellen brannte, am Swimmingpool und im Wald. Er rief sofort die Notrufnummer 112 an. Das Haus wurde dank des im letzten Jahr entstandenen GPS Erkennungssystems sofort von den Hilfskräften gefunden.

Bedingt durch die Trockenheit und den starken Wind breitete sich das Feuer unglaublich schnell aus, in die Richtung des Hotels Cala Saona. Gegen 17 Uhr entschloss sich die Polizei, die bereits alle Zufahrtstrassen gesperrt hatte, das Hotel und einige umliegende Häuser zu räumen. Der Hoteldirektor berichtete, dass sich 40 Personen im Haus aufgehalten haben, Gäste und Personal.

Von vielen Stellen der Insel und sogar aus Ibiza konnte man die mächtige Rauchwolke sehen. Gegen 19 Uhr hatte man das Feuer im Griff, vorsichtshalber war vorher auch die Stromversorgung des Gebietes abgestellt worden, ein Transformator des Solarparks war auch beschädigt worden.

Während der Löscharbeiten waren u.a. 4 Hubschrauber und ein Flugzeug im Einsatz. Zwei weitere Canadair Flugzeuge sollten noch aus Torrejón, in der Nähe von Madrid zur Hilfe kommen, dies war dann aber nicht mehr nötig. Viele Nachbarn versuchten auch mit Wassereimern zu helfen, die Umgebung feucht zu halten, um ihre Häuser vor dem Feuer zu schützen. Es herrschte grosse Nervosität, aber Gott sei Dank, wurde niemand verletzt, noch fing ein Haus Feuer.

Zurzeit geht man davon aus, dass Zweige, die um einen nicht verschlossenen Sicherungskasten lagen Feuer fingen, als eine Sicherung ausfiel (Funkenflug), bedingt durch die schadhafte Pumpe des Swimmingpools.

Auch heute noch kreisen ständig Hubschrauber über das Gebiet und 19 Personen sind den ganzen Tag damit beschäftigt, alles feucht zu halten.

Wegen der Größe der betroffenen Fläche und des kräftigen Windes ist ein Wiederaufflammen des Feuers nicht auszuschließen.

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Die Fotos sind alle aus dem Diario de Ibiza

 

liebe Grüße Monika

 

Posidonia etc.

Die Schiffsgesellschaft Trasmapi  hat die Patenschaft für 10.000 Quadratmeter Posidoniawiese mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro übernommen. Die Schiffe sind innen aus außen mit Aufklebern versehen, die auf das „Save Posidonia“ Projekt aufmerksam machen sollen.

Kaum hat die eigentliche Yachtsaison begonnen, ankerte auch schon die erste große Yacht, die Dinasty im geschützten Posidoniagebebiet vor den Illetas. Die 44,8 Meter lange Yacht fährt unter der Flagge der britischen Virgininseln.

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Foto: Diario de Ibiza

Im krassen Gegensatz zu allen Bemühungen die Posidoniagebiete zu schützen steht der folgende Bericht aus dem Diario de Ibiza. Die gültigen Seekarten für das Gebiet Formentera und Ibiza geben keinerlei Auskunft über die Ankerverbotszonen über Posidoniawiesen. Lediglich für den Bereich Caló de S’Oli in Sa Torreta und einem Teil von Espalmador existieren Verbotshinweise. Die Illetas, das beliebteste Ausflugsgebiet für Bootsbesitzer sind nicht als Verbotsgebiet aufgeführt. Nach Aussagen des auf Formentera ansässigen Berufskapitäns, Joan Torres, ist es nicht verwunderlich, dass immer wieder in den Posidoniawiesen geankert wird. Wenn die Verbotszone nicht in den Seekarten eingezeichnet ist, existiert diese auch nicht für einen Bootsführer. Somit haben die Kapitäne das Recht in den Illetas und in großen Teilen des Südens der Insel Ibiza ihren Anker dorthin zu werfen, wo sich wollen.

Lebensretter

10 Retter beaufsichtigen in diesem Sommer die Strände Arenals, Llevante und Illetas. Der Einsatz geht bis Ende Oktober, ab Mitte September wird sich die Zahl aber reduzieren. Hauptsächlich soll den Badegästen bei Verletzungen durch Quallen oder bei Sonnenstich geholfen werden. Schlauchboote stehen den Rettern zur Verfügung für den Fall, dass Badende zu weit raus schwimmen, in Strömungen geraten etc.                             In Arenals und Es Pujols können behinderte Menschen über die Telefonnummer 609 768 596 Hilfeleistungen in Anspruch nehmen.

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Foto: Diario de Ibiza

Ecotasa / Touristensteuer

Die baulichen Veränderungen am Erscheinungsbild von Es Pujols war die erste Maßnahme, die zum Teil mit den Einnahmen aus der Touristensteuer bezahlt wurden. 2.420.000 Euro hat das ganze gekostet, 20% in Höhe von 484.000 Euro kamen von der Touristensteuer, den Rest von 1.936.000 Euro brachte die Gemeinde Formentera auf.     Die notwendigste Veränderung war die Erneuerung des 40 Jahre alten Kanalsystems.

Chinesen auf die Insel

Auf der Tourismusmesse in Shanghai hat Formenteras Tourismusministerium die Werbetrommel für den chinesischen Markt gerührt. Zum chinesischen Neujahrsfest gibt es viele zusätzliche Flugverbindungen von China nach Spanien, da das Land sehr beliebt ist. Aber die ganze Aktion hat einen Haken, das Neujahrsfest findet im Monat Februar statt. Ich frage mich ernsthaft, was die Leute dann hier auf der Insel machen sollen.

Mehr Notärzte

Vom 24 Juni bis 7. September soll der ärztliche Notdienst im Krankenhaus immer mit zwei Ärzten besetzt sein. Im letzten Jahr sind die Notfälle um 6,7 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ein paar Zahlen dazu: im Juni 2016 gab es 1.991 Notfallpatienten, im September 2.068 und im August sogar 3.055.

Haschisch für die Insel

20 kg Haschisch wurden am Strand von Es Pujols angespült. Ein Anwohner fand das Bündel und rief die Polizei an. Bereits vor Wochen, am 15. März fand eine Frau an der Mitjorn Seite 3 Säcke Kokain mit einem Gesamtgewicht von 84 kg. Die Sendung war mit einem GPS Gerät ausgestattet.

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Foto: Diario de Ibiza

Neue Form von Partyboot

Am Abend des vergangenen Sonntags ankerten in Es Carnatge, an der Playa de Tramuntana, 10 Boote von mittlerer und kleinerer Größe und verschiedene Scooter, die ihre Musikanlagen bis zum Rand aufdrehten. Die Musik war in ganz Es Calo und sogar in der Cala den Baster zu hören. Seit kurzem sind Partyboote an der gesamten Küste Formenteras verboten.

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Foto: Diario de Ibiza

Hafenbaustelle

Am Hafen sieht es schon etwas manierlicher aus, der neue Bodenbelag ist fertiggestellt, sogar die Cafeteria hat wieder geöffnet. Toiletten und Kassenhäuschen bleiben aber bis auf weiteres ein Provisorium.

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Eine schöne Woche, liebe Grüße aus Formentera            Monika

 

Eine Tonne verseuchter Sand

Eine Tonne verseuchter Sand aus dem Estany des Peix entfernt

Die Arbeiter der Firma Tragsa sind zurzeit mit der Reinigung der Ufer des Estany des Peix beschäftigt, wo eine Mischung aus Öl und Benzin angeschwemmt wurde. Insgesamt sind mehr als 300 Meter Küste davon betroffen. Alle 277 im Estany Peix liegenden Boote wurden ergebnislos überprüft, um die Ursache zu finden. Es wird davon ausgegangen, dass der Verursacher sein Boot aber bereits aus dem Estany Peix entfernt hat um strafrechtlichen Sanktionen und Kosten zu entgehen. Diese Annahme basiert auf frischen Reifenspuren eines Trailers.

 

Wasserdepots gereinigt

alle drei Wasserdepots der Insel, in Sant Ferran, Es Ca Marí­ und in Es Pujols wurden gereinigt und desinfiziert so berichtet die Gemeinderegierung.

Foto: Diario de Ibiza

Neue Schiffsverbindung

ab 16. Juni bietet die Gesellschaft Trasmediterránea täglich eine neue Route an, zwischen Gandía (ca. 70 km südlich von Valencia) und San Antonio in Ibiza. Die Fahrt mit dem Schnellboot Almudaina Dos dauert nur zweieinhalb Stunden. Über die Osterfeiertage wurde das Schiff bereits eingesetzt und von vielen Touristen genutzt. 714 Passagiere und 175 Autos finden auf dem Schiff Platz. Es gibt einige Österreicher, Schweizer und  Deutsche, die mit dem eigenen Auto nach Formentera reisen, sei es nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder auch aus anderen Gründen. Vielleicht eine interessante Alternative zu den Häfen Barcelona oder Denia.

Ferry
Foto: Trasmediterranéa

Schlangen weiterhin auf dem Vormarsch

im November hatte ich bereits über die Problematik der Treppennatter, einer Schlange, die vom Festland in Olivenbäumen auf die Inseln Ibiza und Formentera kam, berichtet. Das Umweltministerium der Balearen informiert heute, dass die Schlangen in Ibiza bereits auf einer Fläche von 8.725 Hektar leben. 2014 wurden erstmalig auf den Inseln Fallen aufgestellt, im letzten Jahr wurden in Ibiza 478 Exemplare gefangen, in Formentera immerhin 312. In diesem April fing man bereits 84 in Ibiza und 60 in Formentera. In diesem Jahr gibt es insgesamt 300 Fallen mehr auf beiden Inseln. Zurzeit wird überlegt, auf welchem Weg man die Einfuhr von Olivenbäumen vom Festland kontrollieren kann. Die Schlangen sind nicht giftig, haben praktisch keine Feinde und fressen mit Vorliebe die für die Pityusen typischen Eidechsen.

Beni Trutmann Fotowettbewerb

Gestern wurden die Gewinner des 15. Beni Trutmann Fototwettbewerbs bekanntgegeben.

Gewinner ist José Antonio Arribas in der Kategorie Schwarzweiss, Natalia Iglesias in Farbe und Maia in Smartphone. Der Wettbewerb zur Huldigung Beni Trutmanns findet jedes Jahr statt. Teilgenommen haben 39 Personen mit insgesamt 92 Fotografien. Die Kategorie Smartphone ist für Teilnehmer zwischen 12 und 18 Jahren bestimmt, hier wurden 28 Fotografien eingereicht.

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einige Gewinner
José
Platz eins in Schwarzweiss
Natalia
Platz eins in Farbe

 

Ein schönes verlängertes Wochenende wünscht Monika